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Erinnern nicht vergessen

Gedenkstunde zur Pogromnacht 1938 am Sonntag, 8. November 2020, 16 Uhr am Standort der ehemaligen Synagoge Rödelheim, Inselgässchen.

Wir gedenken der jüdischen Rödelheimer Bürgerinnen und Bürger, die während der Herrschaft der Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Es laden ein: Friedensinitiative Rödelheim, Evangelische Cyriakusgemeinde, Katholische St. Antoniusgemeinde, AWO Rödelheim, Parteien im Ortsbeirat 7, Initiative Stolpersteine, Centro Rödelheim, Courage gegen Rassismus.

Da die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfindet, können die Auflagen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie eingehalten werden, sie wurde somit vom Ordnungsamt genehmigt.

8. Mai muss Feiertag werden

Am 8. Mai jährte sich zum 75. Mal das Kriegsende. Das Frankfurter 8.-Mai-Bündnis fordert: „Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“ Eine entsprechende Petition wurde schon mehr als 100.000 Mal unterschrieben.

Gedenken zum 8. Mai am Praunheimer Friedhof, an der ehemaligen Rödelheimer Synagoge und der Gedenktafel an der Ludwig-Landmann-Straße (von links)

Weil es in diesem Jahr keine zentrale Feier geben konnte, hatte das Frankfurter Bündnis 8. Mai vorgeschlagen, an Orten, die an die Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer*innen erinnern, dem Kriegsende und der Befreiung zu gedenken.